Wahrnehmung

Lernschwache Kinder haben oft die Schwierigkeit, dass ihnen Dinge zwar mehrfach erklärt werden, sie aber trotzdem gar nicht mitbekommen, worum es geht. Verglichen mit einem Radioapparat, der nur Frequenzen empfangen kann, auf die er eingestellt ist, geht es dem Menschen beim Lernprozess hinsichtlich der Wahrnehmungsebene ähnlich. Ist zum Beispiel das Kind ein vorwiegend visueller Lerntyp, der Lehrstoff wird aber vorwiegend auditiv „gesendet“, dann kann das Programm vom Kind nicht „empfangen“ werden. Um bestimmte Programme zu empfangen ist es für die Schüler wichtig, dass der Lehrstoff sie auf einem Kanal erreicht, der „offen“ ist.

Visueller Lerntyp: Diese Kinder können sehr gut visualisieren und verarbeiten Informationen meistens in der rechten Gehirnhälfte.

 

Auditiver Lerntyp: Die Information erfolgt vor allem in der linken Gehirnhälfte über Gehörtes. Dieser Lerntyp findet sich eher selten.

 

Kinesthätischer  (haptischer) Lerntyp: Lernen erfolgt über Erfahrung und Bewegung. Diese Kinder wechseln beim Verarbeiten von Informationen sehr oft die Hemisphären.

 

Menschen, denen eine „rasche und gute Auffassungsgabe“ zugesagt wird, haben meist einen sehr guten Zugriff auf alle drei dieser Wahrnehmungskanäle. Natürlich hat jeder seine individuellen Präferenzen: der Eine bevorzugt es, sich die Dinge anzusehen, der Andere möchte sie gerne hören, der Dritte möchte sie gerne spüren und über Bewegung in seinem Muskelgedächtnis verankern. Was sie gemeinsam haben ist, dass sie sehr leicht von ihrer Präferenz abweichen und auch auf den beiden anderen Kanälen Informationen aufnehmen können.

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